22.07.2016

Newsletter vom 22.07.2016

Landesverband der Deutschen Diabetes-Gesellschaft e.V.
Geschäftsstelle FKDB
c/o Diabeteszentrum-München-Süd
Stockmannstraße 47
81477 München
Telefax: 089/7902175
E-Mail: info@fkdb.net
www.fkdb.net

Neue Geschäftsadresse und Ansprechpartnerin

Einladung zum Diabetesmarkt am Odeonsplatz

Liebe Mitglieder der FKDB,

wie Ihnen bereits mit Mail vom 28.06.2016 mitgeteilt, haben sich bei uns personelle und örtliche Veränderungen ergeben, die wir Ihnen heute mitteilen möchten.

Ihr neuer Ansprechpartner ist Frau Sabine Rosinger, erreichbar unter der neuen Geschäftsadresse der

Geschäftsstelle der FKDB

Fachkommission Diabetes in Bayern e. V.

c/o Diabeteszentrum-München-Süd

Stockmannstraße 47

81477 München

Telefon: neu - wird noch bekannt gegeben

Telefax: 089-7902175

Email: info@fkdb.net

www.fkdb.net

Die neue Telefonnummer können Sie in Kürze auf unserer Internetseite finden.

Wir bitten Ihrerseits um Nachsicht und Verständnis, sollten durch die Veränderungen anfänglich kleine Verzögerungen in der Bearbeitung Ihrer Anfragen oder Ausführung unserer Tätigkeiten entstehen.

Frau Rosinger wird sich bemühen, Ihnen kurzfristig mit Rat und Tat, wie gewohnt, zur Seite zu stehen.

Des Weiteren möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass am 14.09.2016 auf dem Odeonsplatz während des EASD der Diabetesmarkt, organisiert von der diabetesDE und Prof. Landgraf, stattfindet.

Wir haben dort die einmalige Gelegenheit, uns als FKDB insgesamt und jeder der Anwesenden zudem seine eigene Praxis zu präsentieren.

Der Stand sollte durchgehend von 09:00-16:00 Uhr besetzt sein, so dass wir um Namensmeldungen mit Angabe der Berufsbezeichnung (Ärztin, Diabetesberater, Wundmanager, usw.) bitten. Wir werden den Stand in Kooperation mit dem BNDB betreiben. Auch für gute Ideen zur Ausschmückung sind wir sehr dankbar.

Um Antwort bitten wir Ihrerseits schriftlich bis zum 29.07.2016 an unsere bekannte E-Mailadresse info@fkdb.net oder per Post an die oben aufgeführte neue Geschäftsstellen-Adresse.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Arthur Grünerbel

Vorstand FKDB

www.fkdb.net

13.04.2016

Newsletter vom 13.04.2016

13.04.2016 - Prof. Dr. Stephan Matthaei verstorben

 
Prof. Dr. Stephan Matthaei verstorben
Völlig unerwartet ist der Chefarzt des Diabetes-Zentrum Quakenbrück und frühere Präsident sowie das langjährige Vorstandsmitglied der Deutschen Diabetesgesellschaft DDG, Prof. Dr. Stephan Matthaei, am 01.04.2016 während eines Expertentreffens in Toronto, Kanada, verstorben.
Prof. Matthaei implementierte Innovationen in Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus und prägte über viele Jahre die Diabetologie in Deutschland. Er war ein hochgeschätzter Mensch, der immer ausgleichend wirkte, unterschiedliche Interesse verbinden konnte, verbindlich war und trotzdem sehr zielstrebig wichtige Anliegen für die Diabetologie umsetzen konnte. Selbst in hitzigen Diskussionen traf er nach sorgsamem Zuhören eine ausgewogene, wohl überlegte und klare Entscheidung, die allen Beteiligten gerecht wurde. Seine wertschätzende Art in der Begegnung und im Umgang mit anderen Menschen wird Patienten, Kollegen und Mitarbeitern in Erinnerung bleiben.
Wir betrauern den Verlust eines offenen, großzügigen Menschen, der sich für die Diabetologie in Deutschland außergewöhnliche Verdienste erworben hat. Unser tiefes Mitgefühl gilt jetzt seiner Familie, die viel zu früh den Ehemann und Vater verloren hat.

Für die Fachkommission Diabetes Bayern
Dr. Andreas Liebl

Newsletter Q1 vom 13.04.2016


Veränderungen in der Diagnostik der Zuckerkrankheit - viele Erkrankte können übersehen werden!

Eine Information der Fachkommission Diabetes Bayern

OGTT-Diagnostik mittels „vorgefertigter Lösung“ unwirtschaftlich!


Bei der OGTT-Diagnostik handelt es sich um eine Fertiglösung, die zum Preis von etwa 5 Euro bislang über Praxisbedarf (PC) zu beziehen war, das heißt, die Praxis hat die Diagnoselösung für den Patienten/in auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen bestellt und vorrätig gehalten. Dies ist nun ab dem 1.1.2016 unwirtschaftlich – wer es weiter über PC bezieht muss mit einem Regress rechnen (der meist erst nach 2 Jahren auf den Schreibtisch kommt).
Wer hat diesen Unsinn verhandelt? Weder die Fachkommission Diabetes Bayern noch der Berufsverband der niedergelassenen Diabetologen wurde in diese Entscheidung einbezogen. Sie muss aus ärztlicher Sicht auch kategorisch abgelehnt werden. Wer kommt auf so eine Idee? Krankenkassen werben für die Teilnahme der Patienten am DMP (Disease Management Programm - gibt Extra-Gelder für die Kassen für strukturierte Patientenbetreuung chronisch Kranker) – die hierfür erforderliche saubere Diagnostik wollen sie nun aber nicht mehr bezahlen! Wie kann so etwas sein? Und vor allem – wie sieht nun die Alternative aus? Wir rühren wieder – so wie vor 20 Jahren – unsere Lösungen selbst an – welch ein Fortschritt! Die älteren Kollegen unter uns haben es noch gut in Erinnerung, dass insbesondere schwangere Patientinnen darauf häufig erbrechen mussten oder die Glukoselösung erst gar nicht zu Ende trinken konnten. Damit ist die genaue Diagnostik einer Glukosestoffwechselstörung nicht mehr möglich – der Test muss wiederholt werden! Ein weiterer Missstand ist seit langem, dass die OGTT-Diagnostik häufig falsch durchgeführt wird – z.B. mit einem Hand-BZ-Messgerät – leider stört dies bislang weder Ärzte noch Krankenkassen! Es werden Patienten falsch positiv oder falsch negativ diagnostiziert. In einem bundesweit durchgeführten Survey , der 2009 von Priv. Doz. Füchtenbusch bei 25% aller niedergelassener Gynäkologen durchgeführt wurde, war das erschreckende Ergebnis: in etwa 50 % der Praxen wird beim OGTT-Test die Glukose mittels Handmessgeräten bestimmt – diese sind für diagnostische Zwecke allerdings viel zu ungenau! Regelmäßig sehen wir im Diabeteszentrum Patienten, die mit einer derart falsch durchgeführten Diagnostik überwiesen werden!
Seitens der FKDB und des BNDB werden wir alle erdenklichen Schritte unternehmen, um diese Fehlentscheidung zu korrigieren.

Für die Fachkommission Diabetes Bayern
Dr. Arthur Grünerbel und Dr. Veronika Hollenrieder

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Neues Weiterbildungsangebot der DDG in Kooperation mit IIGM und bpa
Die FKDB wirkt zusammen mit der DDG und iiGM an der Verbesserung des Diabeteswissens im Pflegebereich mit und bietet Kurse für interessiertes Pflegepersonal mit nachfolgender Zertifizierung an - so wissen wir als Diabetologen, von wem unsere geriatrischen Diabetiker gut ambulant versorgt werden können
160104_Pressemitteilung_IIGM_bpa_DDG_gemeinsame Weiterbildung DPFK-L_final.pdf [59 KB]
Für die Fachkommission Diabetes Bayern
Dr. Arthur Grünerbel

Repaglinid
Repaglinid ist nicht mehr verordnungsfähig
https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/1142/
Für die Fachkommission Diabetes Bayern
Dr. Arthur Grünerbel

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