04.05.2016

Die Möglichkeiten einer "Impfung" durch orale Insulingaben rücken näher, wie aus der nachfolgenden Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrums zu entnehmen ist.
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Lesen Sie auch die Pressemitteilung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft vom 3.Mai 2016
"Immer mehr Kinder mit Typ-1-Diabetes [593 KB] ; Früherkennung und Prävention
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Siehe auch den Artikel
"Fr1da" screent Kinder auf Typ-1-Diabetes" [277 KB]
in der Zeitschrift
MMW-Fortschritte der Medizin

(P.Bottermann)
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Primärprävention rückt näher

Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrums

Neuherberg, 7. April 2016. Die flächendeckende Einführung einer Risikobestimmung für Typ-1-Diabetes bei Neugeborenen ist das Ziel von GPPAD (Global Platform for the Prevention of Autoimmune Diabetes). Die europäische Initiative möchte im nächsten Schritt den ermittelten Risikopersonen eine antigen-basierte Therapie zur Verhinderung der Krankheit anbieten. Das Modell könnte auch zur Behandlung weiterer Kinderkrankheiten, insbesondere Autoimmunerkrankungen und Allergien dienen.

Quelle: Weltgesundheitstag.de
Der Fokus des diesjährigen Weltgesundheitstags liegt auf dem Thema Diabetes. Weltweit sind etwa 350 Millionen Menschen betroffen und die Zahl steigt stetig an. Doch gerade im Bereich Typ-1-Diabetes tut sich viel – auch und vor allem in Deutschland.

Mit einer langfristigen und umfassenden Vision startete das Projekt GPPAD im vergangenen Jahr seine groß angelegte Initiative: Insgesamt 1.160 Kinder im Alter zwischen vier und neun Monaten mit einem Erkrankungsrisiko für Typ-1-Diabetes von mindestens zehn Prozent sollen an einer randomisierten kontrollierten Studie zur Primärprävention teilnehmen können. Um diese große Anzahl an geeigneten Teilnehmern zu gewinnen, sollen 400.000 bis 500.000 Säuglinge im Rahmen des Neugeborenen-Screenings der Geburtskliniken oder der U2, U3 oder U4-Untersuchung beim Kinderarzt auf Diabetesrisikogene getestet werden.

Noch 2016 Pilotstudie in Sachsen und Thüringen

Darüber hinaus soll eine Plattform für verschiedene Studien geschaffen werden, die neben den Screening-Zentren für Neugeborene auch ein Datenkoordinationszentrum, eine eigene Apotheke sowie ein Kommunikationszentrum umfassen soll. In Sachsen und Thüringen ist bereits in diesem Jahr eine Pilotstudie mit 5.000 Neugeborenen geplant, um die neu entwickelte Plattform auszutesten und die Durchführbarkeit eines großangelegten Diabetesrisikoscreenings zu prüfen.

Primärpräventions-Studie als Herzstück

Das Herzstück der europäischen Initiative GPPAD soll eine Primärpräventionsstudie mit oraler Insulintherapie bilden, auf der weitere Beobachtungsstudien und mechanistische Studien aufbauen werden. Diese sollen neue Einblicke in die Entstehungsmechanismen des Typ-1-Diabetes liefern und die Entwicklung weiterer Biomarker zur Erkennung von Risikopersonen vorantreiben. Die antigen-basierte Therapie wird auf den Erfolg versprechenden Ergebnissen der Pre-POINT Studie und den Ergebnissen der gerade gestarteten Nachfolgestudie Pre-POINTearly aufbauen.

Pre-POINT Studie wies den Weg

Bei Pre-POINT erhielten Kinder im Alter zwischen zwei und sieben Jahren über bis zu 18 Monate einmal täglich Insulinpulver mit der Nahrung. „Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass orales Insulin das Immunsystem stimuliert, ohne Hypoglykämien hervorzurufen“, so Prof. Ezio Bonifacio vom DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden und Exzellenzcluster an der TU Dresden, der die multizentrische Studie leitete. „Wird Insulin über die Mundschleimhaut aufgenommen, wird es zersetzt, so dass es keinerlei Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat. Gleichzeitig bewirkte es offenbar eine Immunantwort, die sich positiv unterschied von derjenigen bei Kindern, die einen Typ-1-Diabetes entwickelten“.

Insulin gilt als Schlüsselantigen, das den Autoimmunprozess möglicherweise in Gang setzt, der letztlich zu einem Typ-1-Diabetes führen kann. Die Wissenschaftler hoffen, die Erkrankung verhindern zu können, sofern das Immunsystem durch die Therapie mit Insulinpulver eine Toleranz gegenüber dem Insulin entwickeln sollte.

Je früher desto besser?

Auf genau dem gleichen Prinzip fußt auch die Pre-POINTearly Studie, die nun schon Kinder im Alter zwischen neun Monaten und zwei Jahren mit oralem Insulin behandelt. Die Direktorin des an der GPPAD maßgeblich beteiligten Instituts für Diabetesforschung, Prof. Dr. Anette-G. Ziegler, erläutert, warum sich dieses Lebensalter besonders für die präventive Insulintherapie eignet: „Hierfür gibt es zwei Gründe: Zum einen beginnt in diesem frühen Zeitfenster häufig der Autoimmunprozess.* Wir erwarten die höchste Wirksamkeit präventiver Therapien, wenn dieser Prozess bei Beginn der Behandlung noch nicht eingesetzt hat. Zum anderen sind die natürlichen Mechanismen, die zum Aufbau einer Immuntoleranz gegen nützliche Mikroorganismen und Nahrungsbestandteile führen, im Säuglingsalter noch voll aktiv.“ Falls sich die Pre-POINTearly Studie als genauso sicher und wirkungsvoll erweisen sollte wie Pre-POINT – und davon gehen die Wissenschaftler aus – kann die von der GPPAD geplante Studie an den Start gehen.



Weitere Informationen

Hintergrund:
An GPPAD beteiligt sind neben dem Institut für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München, weitere Studienzentren in Dresden, Hannover, Leipzig und Großbritannien. Unterstützt wird die Initiative durch den US-amerikanischen Leona M. & Harry B. Helmsley Charitable Trust.

* Wird ein Kind geboren, muss das Immunsystem erst einmal trainiert werden, damit es zwischen fremden und körpereigenen Strukturen zu unterscheiden lernt. Das passiert zunächst im Thymus: Immunzellen, die spezifische Antigene erkennen und mit ihnen eine Bindung eingehen, werden durch Zelltod „aussortiert“. Dadurch wird im Normalfall verhindert, dass autoreaktive Immunzellen in den Körper gelangen. Das heißt: Es verlassen nur diejenigen Zellen den Thymus, welche nicht auf körpereigene Strukturen reagieren, dagegen jedoch fremde Strukturen wie Viren oder Bakterien erkennen. Entwischt eine autoreaktive Immunzelle diesem natürlichen Selektionsprozess, greifen die regulatorischen T-Zellen als zweites Kontrollsystem ein. Diese Zellen verhindern überschießende Immunreaktionen, indem sie Immunzellen, und im speziellen Fall auch autoreaktive Immunzellen, in ihrer Aktivität unterdrücken. Regulatorische T-Zellen können unter anderem durch Kontakt mit Anti-genen gebildet werden, die über die Schleimhaut von Mund und Magen-Darmtrakt aufgenommen werden. Dadurch entsteht eine sogenannte „orale Toleranz“ gegenüber dem spezifischen Antigen.

Webseiten zum Thema:
www.type-1-diabetes-prevention.org
www.typ1diabetes-verhindern.de

Originalpublikation:
Ziegler A et al. (2016) Primary Prevention of Beta-cell Autoimmunity and Type 1 Diabetes – The Global Platform for the Prevention of Autoimmune Diabetes (GPPAD). Molecular Metabolism (2016), doi: 10.1016/j.molmet.2016.02.003.


Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.300 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 37.000 Beschäftigten angehören. Das Helmholtz Zentrum München ist Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung e.V.

Das Institut für Diabetesforschung (IDF) befasst sich mit der Entstehung und Prävention von Typ 1 Diabetes und Typ 2 Diabetes als Spätfolge eines Gestationsdiabetes. Ein vorrangiges Projekt ist die Entwicklung einer Insulin-Impfung gegen Typ 1 Diabetes. In groß angelegten Langzeitstudien untersucht das IDF den Zusammenhang von Genen, Umweltfaktoren und Immunsystem für die Pathogenese von Typ 1 Diabetes. Mit den Daten der Geburtskohorte BABYDIAB, die 1989 als weltweit erste prospektive Diabetes-Geburtskohorte etabliert wurde, konnten Risikogene sowie Antikörperprofile identifiziert werden. Diese lassen Vorhersagen über Entwicklung und Ausbruch von Typ 1 Diabetes zu und werden die Klassifizierung und den Diagnosezeitpunkt verändern. Das IDF ist Teil des Helmholtz Diabetes Center (HDC).

Das CRTD wurde als interdisziplinäres, eng verbundenes Netzwerk mit 17 Forschungsgruppen im Kernzentrum sowie mehr als 75 Vollmitgliedern an sieben verschiedenen Dresdner Forschungsinstituten gegründet. Zurzeit forschen sieben Professoren und zehn Forschungsgruppenleiter am CRTD. Die Mitglieder des CRTD-Netzwerks arbeiten unter anderem am Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden, am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik, am Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien, in Kliniken des Universitätsklinikums "Carl Gustav Carus" oder an der Medizinischen Fakultät der TU Dresden. 8 Partner aus der Wirtschaft unterstützen ebenfalls das Netzwerk des CRTD, das die notwendige Expertise bündelt, um neuartige regenerative Therapien schnell und effizient zu entwickeln.

The Leona M. and Harry B. Helmsley Charitable Trust aspires to improve lives by supporting exceptional nonprofits and other mission-aligned organizations in health, selected place-based initiatives, and education and human services. Since 2008, when the Trust began its active grantmaking, it has committed more than $1 billion. The Helmsley Type 1 Diabetes Program is the largest private foundation funder of T1D in the United States focused on understanding the disease, developing better treatments and improving care and access.

Warum orales Insulin als Impfstoff?

Pressemitteilung
Typ 1 Diabetes Prävention: Insulin-Impfung im 2. Testlauf
(Neuherberg, 05.Oktober 2015) Die Impfung gegen Typ 1 Diabetes gibt es demnächst auch für Kleinkinder: Die Impfstudie Pre-POINTearly nimmt bundesweit Kinder aus Familien mit einem erstgradigen Verwandten mit Typ 1 Diabetes im Alter zwischen sechs Monaten und zwei Jahren auf. In der Vorgängerstudie Pre-POINT konnte mit Hilfe von Insulinpulver eine positive Immunreaktion bei Kindern zwischen zwei und sieben Jahren ausgelöst werden. In der Nachfolgestudie Pre-POINTearly soll nun getestet werden, ob sich dieser Effekt mit oralem Insulin bei Kleinkindern bestätigen lässt und ob ein Typ 1 Diabetes dauerhaft verhindert werden kann.
Die Studie zur Insulin-Impfung kann als vorbildlich für die herausragende Zusammenarbeit von Universitäten und Forschungseinrichtungen gelten: Daran beteiligt sind das Institut für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München, das Paul Langerhans Institut Dresden an der Technischen Universität Dresden, das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD), die Technische Universität München (TUM) und die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).
Die neue Impfstudie Pre-POINTearly behandelt Kinder im Alter von sechs Monaten bis zwei Jahren, die ein familiäres und genetisches Risiko für Typ 1 Diabetes aufweisen, jedoch noch keinen Autoimmunprozess entwickelt haben. Wie in der Vorgängerstudie Pre-POINT schlucken die Teilnehmer zwölf Monate lang täglich Insulin, das sie als Pulver mit der Nahrung aufnehmen. Die Dosis wird von 7,5 mg schrittweise auf 67,5 mg gesteigert. Im Abstand von drei Monaten erfolgen medizinische Untersuchungen, um den Gesundheitszustand zu überwachen. In der Vorgängerstudie erwies sich das orale Insulin in gleicher Dosierung als gut verträglich und sicher. Unterzuckerungen oder andere Nebenwirkungen, wie Allergien, traten nicht auf.
Warum orales Insulin als Impfstoff?
Oral verabreicht, wird das Insulin über die Mund- und Darmschleimhaut aufgenommen und während des Verdauungsprozesses in kleinere Bestandteile aufgespalten. Daher hat es – anders als das Insulin, das gespritzt wird - keinerlei Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Stattdessen wirkt es wie ein Impfstoff, der das Immunsystem trainieren soll. „Die Autoimmunreaktion, die zum Typ 1 Diabetes im Kindesalter führt, richtet sich oftmals zuerst gegen das Insulin“, so die Direktorin des Instituts für Diabetesforschung, Prof. Anette-Gabriele Ziegler. „Ziel der Pre-POINTearly Studie ist deshalb, eine Immuntoleranz gegenüber dem Insulin aufzubauen und damit den Autoimmunprozess zu verhindern“. Durch das Insulinpulver soll die Entwicklung von schützenden Immunzellen angeregt werden, welche die Zerstörung der Betazellen verhindern.
Für die Methodik, Datenkoordination und statistische Auswertung von Pre-POINT und Pre-POINTearly zeichnet die Arbeitsgruppe von Prof. Joerg Hasford vom Institut für Med. Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der LMU München verantwortlich.
Weitere Informationen:
Unverbindliche Informationen erhalten Sie beim Institut für Diabetesforschung:
Telefon: 0800 - 828 48 68 (kostenfrei)
E-Mail: prevent.diabetes@lrz.uni-muenchen.de
Hintergrund:
Der Typ 1 Diabetes tritt bei Kindern immer häufiger auf. In der Altersgruppe der unter Fünfjährigen erkranken jedes Jahr etwa sechs Prozent mehr Kinder als im Jahr zuvor. Häufig beginnt der Autoimmunprozess, der zur klinischen Erkrankung führt, bereits in den ersten zwei Lebensjahren. Frühe Präventionsmaßnahmen müssen deshalb schon bei Kleinkindern erfolgen.
Bildunterschrift:
Den Impfstoff nehmen die Kinder in Form von Insulinpulver, zum Beispiel verrührt in Brei oder Joghurt, ein.
Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören. www.helmholtz-muenchen.de

Das Institut für Diabetesforschung (IDF) befasst sich mit der Entstehung und Prävention von Typ 1 Diabetes und Typ 2 Diabetes als Spätfolge eines Gestationsdiabetes. Ein vorrangiges Projekt ist die Entwicklung einer Insulin-Impfung gegen Typ 1 Diabetes. In groß angelegten Langzeitstudien untersucht das IDF den Zusammenhang von Genen, Umweltfaktoren und Immunsystem für die Pathogenese von Typ 1 Diabetes. Mit den Daten der Geburtskohorte BABYDIAB, die 1989 als weltweit erste prospektive Diabetes-Geburtskohorte etabliert wurde, konnten Risikogene sowie Antikörperprofile identifiziert werden. Diese lassen Vorhersagen über Entwicklung und Ausbruch von Typ 1 Diabetes zu und werden die Klassifizierung und den Diagnosezeitpunkt verändern. Das IDF ist Teil des Helmholtz Diabetes Center (HDC).
Das Paul Langerhans Institut Dresden des Helmholtz Zentrums München am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden (PLID) wurde im Zuge der Gründung des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung e.V. im Jahr 2009 geschaffen. Seit Januar 2015 ist es ein Satelliteninstitut des Helmholtz Zentrums für Gesundheit und Umwelt in München. Seit seiner Gründung 2009 konnten acht Professoren und fünf unabhängige Gruppenleiter für das PLID gewonnen werden. Dies gelang über die intensive Zusammenarbeit zwischen dem PLID, dem Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD), der Medizinischen Fakultät und dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und begründet sich auch auf dem hervorragenden Ruf Dresdens auf dem Gebiet der Diabetesforschung. Der wissenschaftliche Fokus des PLID liegt auf der molekularen Zellbiologie, der Entwicklung, Regeneration und dem Schutz der Beta Zellen der Langerhans’schen Inseln des Pankreas zur Therapie und Prävention des Typ-1- und Typ-2-Diabetes.
Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung e.V. ist eines der sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. Es bündelt Experten auf dem Gebiet der Diabetesforschung und verzahnt Grundlagenforschung, Epidemiologie und klinische Anwendung. Ziel des DZD ist es, über einen neuartigen, integrativen Forschungsansatz einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen, maßgeschneiderten Prävention, Diagnose und Therapie des Diabetes mellitus zu leisten. Mitglieder des Verbunds sind das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, das Deutsche Diabetes-Zentrum DDZ in Düsseldorf, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung DIfE in Potsdam-Rehbrücke, das Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen des Helmholtz Zentrum München an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und das Paul-Langerhans-Institut Dresden des Helmholtz Zentrum München am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden, assoziierte Partner an den Universitäten in Heidelberg, Köln, Leipzig, Lübeck und München sowie weitere Projektpartner.
Die Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München beschäftigt sich zusammen mit dem Institut für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München, mit den Ursachen und der Früherkennung des Diabetes im Kindes- und jungen Erwachsenenalter und mit der Prävention von Diabetes. Sie beschäftigen sich auch mit der Entstehung des Diabetes während der Schwangerschaft (Gestationsdiabetes), mit fetalen und frühkindlichen Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes und Übergewicht sowie mit Tiermodellen des Diabetes.
Das Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der Ludwig-Maximilians-Universität München deckt das Fachgebiet von der Bioinformatik über die Epidemiologie und Public Health Forschung bis hin zur Biostatistik und der Methodik klinischer Studien in Forschung, Ausbildung und Lehre ab. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Joerg Hasford befasst sich seit über 20 Jahren schwerpunktmäßig mit der Planung und statistischen Analyse von klinischen Studien und der Prognoseforschung. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich Hämato-Onkologie und Diabetes mellitus.
Freundliche Grüße
Claudia Pecher
Claudia Pecher, M. A.
Pressereferentin
Institut für Diabetesforschung
Tel. +49 89 3187-2547
Fax +49 89 3187-3144
E-Mail c.pecher@helmholtz-muenchen.de
Helmholtz Zentrum München
Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Ingolstädter Landstr. 1
85764 Neuherberg
www.helmholtz-muenchen.de
Aufsichtsratsvorsitzende: MinDir‘ in Bärbel Brumme-Bothe
Geschäftsführer: Prof. Dr. Günther Wess Dr. Nikolaus Blum Dr. Alfons Enhsen
Registergericht: Amtsgericht München HRB 6466
USt-IdNr.: DE 129521671


Helmholtz Zentrum Muenchen
Deutsches Forschungszentrum fuer Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Ingolstaedter Landstr. 1
85764 Neuherberg
www.helmholtz-muenchen.de
Aufsichtsratsvorsitzende: MinDir'in Baerbel Brumme-Bothe
Geschaeftsfuehrer: Prof. Dr. Guenther Wess, Dr. Nikolaus Blum, Dr. Alfons Enhsen
Registergericht: Amtsgericht Muenchen HRB 6466
USt-IdNr: DE 129521671

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