Erste Patienten in DiMelli-Studie eingeschrieben
Bayernweites Diabetesregister für Kinder und Jugendliche
 
Welche Diabetesformen bei Kindern und jungen Erwachsenen wie häufig auftreten und wie sich etwa Übergewicht oder sozioökonomische Faktoren auf die Diabetes-Entstehung auswirken, untersucht die gemeinsame Studie „DiMelli“ der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB). DiMelli ist das erste Diabetesregister Deutschlands, das neben der Registrierung gleichzeitig Blutproben sammelt.
 
Vor dem Hintergrund einer stetig steigenden Zahl an Diabeteserkrankungen und dem Auftreten von Mischformen aus Typ-1- und Typ-2-Diabetes werden im Diabetes-Register DiMelli Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 19 Jahre mit einem neu diagnostizierten Diabetes mellitus erfasst. Die ersten Studienteilnehmer sind bereits in das Diabetesregister eingeschrieben. Ziel der DiMelli-Studie ist es, aktuelle Entwicklungen zu ermitteln: Wie häufig sind Neuerkrankungen an Diabetes im Kindes- und Jugendalter? Wie verändert sich das Erscheinungsbild von Typ-1- und Typ-2-Diabetes? Überlappen sich möglicherweise die Erscheinungsbilder? Dazu wird den jungen Patienten innerhalb von vier Wochen nach Diagnosestellung einmalig Blut abgenommen. Zudem werden in einem Fragebogen der bisherige Krankheitsverlauf und der sozioökonomische Status erfasst. Die Blutproben dienen der Messung von Autoantikörpern, Betazellfunktion, Insulin-Sensitivität und Lipidprofilen, sowie Diabetes assoziierten Genotypen.
 
DiMelli ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns und der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München (TUM) unter der Leitung von Prof. Anette-Gabriele Ziegler. Dadurch treffen Kompetenzen im Datenmanagement und die nötige Expertise in der Diabetologie aufeinander. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die zunächst auf drei Jahre ausgerichtete Studie. DiMelli ist eines von insgesamt 24 Teilprojekten im krankheitsbezogenen Kompetenznetz Diabetes.
Sowohl niedergelassene Ärzte als auch Klinikärzte können mit ihren Patienten an der DiMelli-Studie teilnehmen und zum Erfolg des Registers und damit zu einem besseren Verständnis der Volkskrankheit Diabetes beitragen. Im Rahmen der Studie versendet die Forschergruppe Diabetes der TUM eine Befundmitteilung mit den Ergebnissen der Autoantikörperuntersuchung – so kann der Arzt die Therapie für seinen Patienten optimal ausrichten.
 
Teilnahmeerklärung und weitere Informationen (für Ärzte): www.kvb.de/dimelli
 
Informationen zum Kompetenznetz Diabetes:
http://www.kompetenznetz-diabetes-mellitus.de/
 Kontakt:
 Forschergruppe Diabetes der TUM
Prof. Anette-Gabriele Ziegler
Tel. 089/ 3068 3380
Kontakt über: dimelli@lrz.uni-muenchen.de
 
KVB
Kommunikation
Kirsten Warweg
Tel. 089 / 57093 2340
E-Mail: presse@kvb.de
 
 Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 420 Professorinnen und Professoren, 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich Klinikum rechts der Isar) und 23.000 Studierenden eine der führenden Universitäten Europas. Ihre Schwerpunktfelder sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften, Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Nach zahlreichen Auszeichnungen wurde sie 2006 vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Exzellenzuniversität gewählt. Das weltweite Netzwerk der TUM umfasst auch eine Dependance in Singapur. Die TUM ist dem Leitbild einer unternehmerischen Universität verpflichtet.
 Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB)
Bundesweit gibt es 17 Kassenärztliche Vereinigungen. Mit rund 24.000 Mitgliedern ist die KVB die größte unter diesen. Sie stellt die ambulante ärztliche Versorgung im Flächenstaat Bayern mit rund zwölf Millionen Einwohnern sicher. Sie ist auch die Vertretung ihrer Mitglieder – aller zugelassenen Vertragsärzte und -psychotherapeuten, der ermächtigten Krankenhausärzte und der angestellten Ärzte in medizinischen Versorgungszentren (MVZ) – gegenüber Politik und Krankenkassen.
 
 
Christine Huber
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
--------------------------------------------------
Forschergruppe Diabetes
der Technischen Universität München
Leitung: Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler
 
Kölner Platz 1, 80804 München
Tel. 089/30 68 33 80
E-Mail: christine.huber@lrz.uni-muenchen.de
 

Gemeinsame Presseinformation

Gemeinsame Presseinformation
der Technischen Universität München (TUM)
und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB)
München, den 9. Juli 2009
Erste Patienten in DiMelli-Studie eingeschrieben
Bayernweites Diabetesregister für Kinder und Jugendliche
Welche Diabetesformen bei Kindern und jungen Erwachsenen wie häufig auftreten und
wie sich etwa Übergewicht oder sozioökonomische Faktoren auf die Diabetes-
Entstehung auswirken, untersucht die gemeinsame Studie „DiMelli“ der
Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München und der
Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB). DiMelli ist das erste Diabetesregister
Deutschlands, das neben der Registrierung gleichzeitig Blutproben sammelt.
Vor dem Hintergrund einer stetig steigenden Zahl an Diabeteserkrankungen und dem
Auftreten von Mischformen aus Typ-1- und Typ-2-Diabetes werden im Diabetes-Register
DiMelli Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 19 Jahre mit einem neu
diagnostizierten Diabetes mellitus erfasst. Die ersten Studienteilnehmer sind bereits in das
Diabetesregister eingeschrieben. Ziel der DiMelli-Studie ist es, aktuelle Entwicklungen zu
ermitteln: Wie häufig sind Neuerkrankungen an Diabetes im Kindes- und Jugendalter? Wie
verändert sich das Erscheinungsbild von Typ-1- und Typ-2-Diabetes? Überlappen sich
möglicherweise die Erscheinungsbilder? Dazu wird den jungen Patienten innerhalb von vier
Wochen nach Diagnosestellung einmalig Blut abgenommen. Zudem werden in einem
Fragebogen der bisherige Krankheitsverlauf und der sozioökonomische Status erfasst. Die
Blutproben dienen der Messung von Autoantikörpern, Betazellfunktion, Insulin-Sensitivität und
Lipidprofilen, sowie Diabetes assoziierten Genotypen.
DiMelli ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns und
der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München (TUM) unter der Leitung
von Prof. Anette-Gabriele Ziegler. Dadurch treffen Kompetenzen im Datenmanagement und
die nötige Expertise in der Diabetologie aufeinander. Das Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF) fördert die zunächst auf drei Jahre ausgerichtete Studie. DiMelli ist eines
von insgesamt 24 Teilprojekten im krankheitsbezogenen Kompetenznetz Diabetes.
Technische Universität München Corporate Communications Center 80290 München
www.tum.de
Name Position Telefon Email
Dr. Ulrich Marsch Sprecher des
Präsidenten
+49.89.289.22779 marsch@zv.tum.de
Dr. Markus Bernards PR-Referent +49.89.289.22562 bernards@zv.tum.de
Sowohl niedergelassene Ärzte als auch Klinikärzte können mit ihren Patienten an der DiMelli-
Studie teilnehmen und zum Erfolg des Registers und damit zu einem besseren Verständnis
der Volkskrankheit Diabetes beitragen. Im Rahmen der Studie versendet die Forschergruppe
Diabetes der TUM eine Befundmitteilung mit den Ergebnissen der Autoantikörperuntersuchung
– so kann der Arzt die Therapie für seinen Patienten optimal ausrichten.
Teilnahmeerklärung und weitere Informationen (für Ärzte): www.kvb.de/dimelli
Informationen zum Kompetenznetz Diabetes:
http://www.kompetenznetz-diabetes-mellitus.de/
Kontakt
Forschergruppe Diabetes der TUM
Prof. Anette-Gabriele Ziegler
Tel. 089/ 3068 3380
Kontakt über: dimelli@lrz.uni-muenchen.de
KVB
Kommunikation
Kirsten Warweg
Tel. 089 / 57093 2340
E-Mail: presse@kvb.de
Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 420 Professorinnen und Professoren, 6.500 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern (einschließlich Klinikum rechts der Isar) und 23.000 Studierenden eine der führenden Universitäten
Europas. Ihre Schwerpunktfelder sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften,
Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Nach zahlreichen Auszeichnungen wurde sie 2006 vom Wissenschaftsrat und
der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Exzellenzuniversität gewählt. Das weltweite Netzwerk der TUM umfasst
auch eine Dependance in Singapur. Die TUM ist dem Leitbild einer unternehmerischen Universität verpflichtet.
Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB)
Bundesweit gibt es 17 Kassenärztliche Vereinigungen. Mit rund 24.000 Mitgliedern ist die KVB die größte unter diesen. Sie stellt
die ambulante ärztliche Versorgung im Flächenstaat Bayern mit rund zwölf Millionen Einwohnern sicher. Sie ist auch die
Vertretung ihrer Mitglieder – aller zugelassenen Vertragsärzte und -psychotherapeuten, der ermächtigten Krankenhausärzte und
der angestellten Ärzte in medizinischen Versorgungszentren (MVZ) – gegenüber Politik und Krankenkassen.