"Insulinpräparat steht im Verdacht, Krebs zu fördern."
Auch der Spiegel hat das Thema Lantus und Krebs jetzt aufgegriffen. Einzelheiten in der Ausgabe 27/2009, Seite 104 f.
Auch in der Süddeutschen Zeitung konnten Sie einen Artkel "Krebsgefahr durch Analog-Insulin. Lantus unter Verdacht" lesen.

Die FAZ hat sich ebenfalls mit diesem Thema befasst.
(4.Juli 2009 - P.Bottermann)

Auch die ZEIT ONLINE berichtete bereits am 2. Juli 2009 zum "Insulinschock".

Die FinanzNachrichten haben das Thema am 09.07.2009 entdeckt.

Mit der boerse.ARD am 20.06.2009 ging es los.

Der Tagesspiegel am 03.07.2009; Diabetesmittel nicht voreilig absetzen.

HandelszeitungOnline vom 06.07.2009; Sanofi-Studie sieht kein höheres Risiko in Diabetesmittel Lantus.

Bionyti.COM vom 9.Juli berichtet vom 01.07.2009; Sanofi-Chef verteidigt Diabetesmittel Lantus.
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Außer der ARD haben offenbar alle Fernsehsender, die etwas auf sich halten, ebenfalls über Lantus berichtet. Auf die Wiedergabe wird hier verzichtet.

Es wird überhaupt langweilig, dieses Thema ohne neue vorliegende Erkenntnisse oder Schlußfolgerungen noch weiter wiederzukäuen. Deswegen zunächst "Auf Wiedersehen".
09.Juli 2009 - P.Bottermann

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What Should We Tell Patients About the Insulin Glargine (Lantus®) Controversy?
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Nachfolgende E-Mail hat mich heute erreicht. Sie sollte wohl doch die Aufmerksamkeit einer breiteren Öffentlichkeit haben.
(16.07.2009 - P.Bottermann)

Sehr geehrte Damen und Herren,

große Verunsicherung hervorgerufen hatte die Meldung des Institut für Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG), das Insulinanalogon Glargin steigere möglicherweise das Krebsrisiko. Selbst wenn sich mittlerweile die Wogen geglättet haben, fordert die DGVP einen kritischen Blick auf das Institut und seine Aussagen. Lesen Sie dazu unsere aktuelle Pressemitteilung.

Mit freundlichen Grüßen,

Katja Rupp
Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V.

Tel. 06252-94298-0/ Presseanfragen -12
Fax 06252-94298-29
E-Mail info@dgvp.de
Internet www.dgvp.de
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Nachfolgend eine Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie zu Lantus und Krebs. (Die Mitteilung wurde von DiabSite, dem größten deutschsprachigem Diabetesportal -gestaltet von Diabetikern für Diabetiker- als externer Link übernommen. P. Bottermann, 18.Juli 2009)
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Nachfolgend können Sie eine Stellungnahme des Deutschen Diabtiker-Bundes vom 30.07.2009 lesen - (09.08.2009 - P.Bottermann):
Prof. Dr. Sawicki als befangen entlarvt
Entwarnung: EU-Behörde sieht derzeit keine erhöhte Krebsgefahr durch Lantus

Mit Erleichterung hat der Deutsche Diabetiker Bund die aktuelle Mitteilung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMEA) zur Kenntnis genommen, wonach eine erhöhte Krebsgefahr durch das Analoginsulin Glargin (Handelsname: Lantus) nicht bewiesen sei. Nach eingehender Prüfung ist der EMEA-Ausschuss zu dem Ergebnis gekommen, dass die Studien wegen methodischer Schwächen zu widersprüchlich seien und nicht zu eindeutigen Ergebnissen kommen. Um den Verdacht endgültig ausräumen zu können, sollen weitere Untersuchungen auf den Weg gebracht werden.

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes, Rechtsanwalt Dieter Möhler, kritisierte in diesem Zusammenhang, dass der Mitverfasser der Studie, Prof. Dr. Peter Sawicki, durch seine Veröffentlichung Panik unter den Betroffenen ausgelöst habe. Hunderte von besorgten Anrufern mussten durch die Mitarbeiter-innen und Mitarbeiter des DDB beruhigt werden.

Für Dieter Möhler beantwortet sich die Frage, warum Prof. Dr. Sawicki gerade jetzt mit diesen vermeintlichen Ergebnissen an die Öffentlichkeit gegangen ist, wie von selbst. Prof. Dr. Sawicki ist Leiter des für die Kosten-Nutzenbewertung von Arznei-mitteln zuständigen Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). In dieser Funktion ist er verantwortlich für eine gerade veröffentlichte Empfehlung an den Gemeinsamen Bundesausschuss, die Kostenerstattungspflicht von langwirksamen Insulinanaloga (und dazu gehört Lantus) aus dem Leistungs-katalog der Krankenkassen zu streichen. Im Übrigen ist soeben der Vorbericht „Kurzwirksame Insulinanaloga bei Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus Typ 1 – Nachfolgeauftrag“ erschienen. Da Prof. Dr. Sawicki seine Empfehlungen im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses abgibt, muss er sich nun den Vorwurf eines Interessenkonfliktes gefallen lassen. Es ist ein Skandal, wenn IQWiG und Prof. Dr. Sawicki an einer Studie der AOK mitwirken und gleichzeitig in diesem Institut über die Kostenerstattungspflichten von Krankenkassen entscheiden. Von Unabhängigkeit kann in einem solchen Fall keine Rede mehr sein. Damit ist er in hohem Maße befangen. Dieter Möhler fordert deshalb, die Kosten-Nutzenbe-wertungen von Prof. Dr. Sawicki in seinem Institut neu aufzurollen.
Dieter Möhler weiter: „Wir verstehen das IQWiG als Verwaltungshelfer in diesem System. Auch bei diesem, als privat geltenden Auftrag, müssen die gesetzlichen Vorgaben wissenschaftlicher Ausarbeitungen sowie alters- und lebensspezifischer Besonderheiten unbedingt berücksichtigt werden.“ Die von der EMEA vorgenom-mene Ablehnung der Studie resultiert aus dem bewussten Übergehen gerade dieser Besonderheiten. Diese objektive Tatsache erregt bei uns Betroffenen die Besorgnis, dass die IQWiG-Darlegungen in dem Abschlussbericht nicht unparteilich, sondern einseitig „krankenkassenfreundlich“ sind. Das schließt eine Verwertbarkeit der IQWiG-Berichte aus, ebenso die weitere Mitwirkung von IQWiG-Mitarbeitern zu dem im Gemeinsamen Bundesausschuss anhängigen Insulinanaloga-Verfahrens.

Der Deutsche Diabetiker Bund wird beim unparteiischen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses, Dr. Rainer Hess, wegen des vom IQWiG gesetzten „bösen Scheins der Befangenheit“ intervenieren. Eine weitere Mitwirkung von Prof. Dr. Sawicki im Verfahren zu den Insulinanalgo sollte unterbunden werden!

Deutscher Diabetiker Bund e. V.
Goethestr. 27
34119 Kassel